Ballengangerfahrungen (6) Morbus Bechterew und Hallux Valgus


Ballengang_bechterewLiebe Leser,

heute möchte ich Ihnen eine ganz besondere Erfahrung mit ganzkörperlichem Gehen in Verbindung mit Faszientherapie vorstellen.
Wenn die Wirbelsäule an sich bereits krankheitsbedingt versteift ist, können wir durch sie nicht mehr Abfedern und ein zusätzlich harter Gang aus den Füßen und Beinen heraus belastet den Körper dann noch mehr.

Hier wird ganz besonders deutlich, dass „Ballengang“ etwas anderes ist, als es im Begriff suggeriert wird. Die hauptsächlichen Vorgänge finden nicht in den Füßen statt, sondern vor allem im Rumpf.

So dachte sich das auch Peter H. und wandte sich in hohem Alter an mich…

Hier sein Bericht:

Ausgangssituation

Nach jahrelanger nahezu unauffälliger Entwicklung eines ‚Hallux Valgus‘ hat sich dieser dann innerhalb weniger Monate operationsreif entwickelt (großer Zeh hat sich auf den Nachbarzeh geschoben). Bei der Suche nach alternativen Möglichkeiten habe ich im Internet mehrere Hinweise gefunden auf das

Barfußgehen.

Dem war ich total entwöhnt, so dass der Genusswert meiner ersten Versuche äußerst bescheiden war. Meine Frau war wohl von meinem Bemühen beeindruckt, hat sich umgehört und mir das Buch von Sabrina Fox ‚Warum ich barfuß gehe‘ geschenkt. Dieses Buch hat mich fasziniert und motiviert, mehr über das Barfußgehen zu erfahren. Also: Internet befragen. Unter zahlreichen,
interessant wirkenden Artikeln hat mich dann Dein Artikel über das natürliche Gehen im Ballengang am meisten angesprochen. Dein Seminar zum Ballengang online lernen kam genau richtig. Dies vor allem, weil ich von dem Ballengang erhoffen konnte, dass mein durch MB (Morbus Bechterew) versteifter Rücken von den ‚Hackengang‘-Stößen entlastet wird. Somit neues Thema:
Ballengang:
Das hört sich einfach an, war aber leichter gesagt als getan. Dazu kommt, dass ich den Ballengang auch auf das mir lieb gewordene und als MB-Therapie notwendige alltägliche Laufen anwenden wollte. Also rein in die extra gut stoßgedämpften und seitenstabilen Laufschuhe und einfach an Stelle mit der Ferse mit dem Ballen aufgetreten. Das ganze intervallmäßig und schön langsam gesteigert.
Um das Ergebnis vorwegzunehmen: ich habe etwa 3 Monate durchgehalten – es war die Hölle.[Anm: Ja, die Fußarbeit / Landung spielt eine untergeordnete Rolle und trägt nicht zum eigentlichen Ballengang bei]
Nach dem Motto: nicht verzagen – Stefan fragen ergab sich dann, dass eines Deiner
Seminare hilfreich sein könnte oder/und auch eine Faszienbehandlung.
Das nächste Seminar war meinerseits terminlich nicht möglich, wohl aber die
Faszienbehandlung:
Trotz Deiner Beschreibung konnte ich mir darunter eigentlich nichts vorstellen. Und Deine Aussage, dass die Faszienbehandlung keiner Wiederholung bedarf war für mich nach unterschiedlichsten Therapien über mehrere Jahrzehnte einfach unvorstellbar.
Heute, etwa 2 Jahre danach, genieße ich das Ergebnis Deiner Faszienbehandlung, ausgedrückt in einer begeisternden ganzkörperlichen Elastizität, die meine tägliche Gymnastik, das Gehen und das Laufen und auch ganz gewöhnliche Alltagsbewegungen zur Freude macht. Beispiel dafür kann vielleicht auch sein,

dass ich heute früh das vierte mal in diesem Monat ‚echt barfuß‘ gelaufen bin.“

Peter H. (Rentner, 82 Jahre)

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